unterwegs 2026
Hier waren wir und haben für Sie Ideen, Trends, Partnerschaften und neues Fachwissen aufgespürt!
20. Januar 2026
Reinhold-Maier-Stiftung: LUXUSGUT STROM?
Live Broadcast
Die Energiewende gilt als eines der zentralen Zukunftsprojekte unserer Zeit. Doch steigende Energiepreise, ein wachsender Investitionsbedarf und komplexe regulatorische Rahmenbedingungen stellen
Unternehmen wie Verbraucher vor große Herausforderungen. Wie lässt sich der Umbau des Energiesystems so gestalten, dass er zugleich ökologisch wirksam, wirtschaftlich tragfähig und sozial ausgewogen
bleibt? Den Impulsvortrag lieferte Dr. Ulrike Beland (DIHK) mit der aktuellen DIHK-Studie „Neue
Wege für die Energiewende (‘Plan B‘)" mit ihrer Kernaussage „Energie bleibt erst mal teuer; sie wird erst ab 2040 billiger.“ Was sind also alternative Pfade und praxisnahe Lösungen für eine
bezahlbare Energiewende? „Realistisch kalkulieren!“ ist eine. Unsere Klimaschutzziele basieren auf Annahmen, die bisher nicht eingetreten sind. Den Emissionshandel sektorübergreifend anwenden eine
weitere, ebenso wie Umweltverträglichkeitskriterien verschlanken und die ausufernden Klagemöglichkeiten der Verbände einschränken. Klimaschutz kann nicht das einzige Ziel sein, ebenso wichtig ist die
Sicherheit der Stromversorgung.
19. Januar 2026
Reinhold-Maier-Stiftung: KLAMME KOMMUNALE KASSEN – WIE KOMMEN STÄDTE UND GEMEINDEN AUS DEN SCHULDEN?
Live Broadcast
Immer mehr Städte und Gemeinden stehen vor einer schwierigen Realität: Knappe Haushalte, steigende Ausgaben und
Schuldenbremsen erschweren die Finanzierung notwendiger Infrastruktur, sozialer Projekte und kommunaler Dienstleistungen. Viele Kommunen kämpfen mit Einsparzwängen, während gleichzeitig Erwartungen
an eine moderne, leistungsfähige Verwaltung steigen. Wie kommen Städte und Gemeinden aus dieser Abwärtsspirale? Prof. Dr. Rene Geißler (Professor für
öffentliche Verwaltung an der Technischen Hochschule Wildau), Carolin
Holzmüller (Bürgermeisterin von Efringen-Kirchen) sowie Julia Goll (MdL FDP des Landes Baden-Württemberg) diskutierten zu diesem Thema. Fazit: Es gibt weniger ein Einnahmen-, als vielmehr ein
Ausgabenproblem, wobei die Kommunen wenig an ihrer Einnahmensituation drehen können. Bei der Ausgabensenkung zeichneten sich am Ende des Abends drei Handlungsstränge ab: 1. Kooperationen zwischen
Gemeinden bilden, 2. Verwaltungsstrukturen verschlanken (in Baden-Württemberg gibt es fünf Verwaltungsebenen), 3. die freiwilligen Gemeindeausgaben, evaluieren – darin liegt Potenzial!